Die Gemeine Binsenjungfer ist Libelle des Jahres 2016

Lestes sponsa Bestände schrumpfen

Gemeinsam haben der BUND und die GdO die Libelle des Jahres 2016 gewählt.

Hallo meine lieben Natur- und Libellen-Freunde,

nunmehr zum 6. Mal seit 2011, wurde vom Fachverband der Libellenkundler Deutschlands (Gesellschaft der deutschsprachigen Odonatologen e.V.), kurz GdO e.V. und vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., kurz BUND, eine Libellenart gewählt, die stellvertretend nicht nur für die ohnehin gefährdete Tiergruppe Libellen – Odonata, sondern auch als Beispiel für die Bedrohung unserer gesamten Natur steht, insbesondere auf den Artenschwund somit auf den Schutz und Erhalt der Artenvielfalt aufmerksam machen soll. Leider stehen aktuell 30 der 81 heimischen Libellenarten auf der Roten Liste und 5 Arten auf der Vorwahnliste (Neuauflage der Roten Liste erscheint demnächst). Die Gemeine Binsenjungfer gilt bundesweit zwar noch nicht als gefährdet, ist aber in den letzten Jahren vielerorts stark rückläufig. Weiterlesen

Gefleckte Heidelibelle ist Libelle des Jahres 2015

Sympetrum flaveolum Bestände in den letzten Jahren stark rückläufig

nun ist es wieder soweit, die Libelle des Jahres wurde gekürt.

Hallo meine lieben Natur- und Libellen-Freunde,

Wie in jedem Jahr seit 2011, wurde vom Fachverband der Libellenkundler Deutschlands (Gesellschaft der deutschsprachigen Odonatologen e.V.) , kurz GdO e.V. und vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., kurz BUND, eine Libellenart gewählt, die stellvertretend nicht nur für die ohnehin gefährdete Tiergruppe Libellen – Odonata, sondern auch als Beispiel für die Bedrohung unserer gesamten Natur steht, insbesondere auf den Artenschwund somit auf den Schutz und Erhalt der Artenvielfalt aufmerksam machen soll. Leider stehen aktuell 48  der  81 heimischen Libellenarten auf der Roten Liste. Die Gefleckte Heidelibelle wird bundesweit als „gefährdet“ (Rote Liste 3) eingestuft, wobei die Vorkommen Weiterlesen

Die Libelle des Jahres 2014

Gefährdet, geschützt, 2014 gekürt, die Kleine Moosjungfer

Weiße Nase, schwarzer Körper mit roten oder gelben Flecken und nur 35 mm lang,

im Jahr 2014 ist die Kleine Moosjungfer (Leucorrhinia dubia) ganz groß

 
Hallo liebe Natur- und Libellen-Freunde,

nun ist es wieder soweit, sie steht fest, die Libelle des Jahres 2014. Wie in jedem Jahr, seit 2011, wurde vom Fachverband der Libellenkundler Deutschlands (Gesellschaft der deutschsprachigen Odonatologen e.V.) , kurz GdO e.V. und vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., kurz BUND, eine Libellenart gewählt, die stellvertretend nicht nur für die ohnehin gefährdete Tiergruppe Libellen – Odonata, auch als Beispiel für die Bedrohung unserer gesamten Natur steht, insbesondere auf den Artenschwund somit auf den Schutz und Erhalt der Artenvielfalt aufmerksam machen soll.

Die Kleine Moosjungfer mit dem schönen wissenschaftlichen Namen Leucorrhinia dubia, weist genau wie die im Jahr  2013 gekürte Speer-Azurjungfer (Coenagrion hastulatum) auf den Verlust Weiterlesen

Speer-Azurjungfer, die Libelle des Jahres 2013

Die Speer-Azurjungfer (Coenagrion hastulatum), ein Verlierer wurde Sieger.

 

Die stark bedrohte Schlanklibelle, Speer-Azurjungfer, machte im Jahr 2013 das Rennen

Sicherlich haben einige von euch, genau wie ich selbst schon mit Spannung darauf gewartet, welche Libelle wohl die Libelle des Jahres 2013 werden wird. Seit 2011, also erst zum 3. Mal wurde gemeinsam von Vertretern des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) und Vertretern der GdO (Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen) eine Libellenart zur Libelle des Jahres gewählt.

Die Speer-Azurjungfer (Coenagrion hastulatum) wurde aus völlig anderen, leider traurigeren Gründen ernannt, als dass bei der Libelle des Vorjahres, der Blaugrünen Mosaikjungfer (Aeshna cyanea), der Fall war.

Ich möchte gern unsere, im Jahr 2012 mit dem Ehren-Naturschutzpreis ausgezeichnete, ehemalige Umweltministerin und Libellenexpertin Heidrun Heidecke vom BUND aus einer Pressemitteilung vom 3.1.2012 zitieren, da man es besser kaum auf den Punkt bringen kann: Weiterlesen

Libelle des Jahres 2012

Die Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea) wurde gekürt!

 

Eine weit verbreitete und noch nicht bedrohte Edellibelle (Aeshnidae) machte in diesem Jahr das Rennen

Auch in diesem Jahr wurde gemeinsam von Vertretern des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) und der GdO (Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen) eine Libelle ausgezeichnet und zur Libelle des Jahres 2012 ernannt. Etwas überraschend fiel das Votum der stimmberechtigten Fachleute mehrheitlich auf eine eher häufigere Libellenart, die Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea). Aufgrund ihrer geringen Ansprüche an das Entwicklungshabitat, kommt die Blaugrüne Mosaikjungfer fast an jedem Gewässertyp vor. Selbst in Regenauffangbehältnissen wie Tonnen, Kübel und Eimer, die in Gärten, auf Balkonen/Terrassen oder auf Friedhöfen etc. herumstehen, wurden schon Larven oder gar schlüpfende Imagines gefunden. Die Flugzeit der Blaugrünen Mosaikjungfer erstreckt sich über den gesamten Sommer bis in den späten Herbst hinein.

Die Begründung für diese Entscheidung Weiterlesen

Libellen im November

Was Sie schon immer über Libellen wissen wollten (5)

Frage Nr.5) Fliegen Libellen auch noch im November, wenn ja, dann welche Arten?

Hallo liebe Libellenfreunde,

nun wird es langsam aber sicher etwas ruhiger an den Gewässern. In einigen Regionen Deutschlands, Österreichs sowie der Schweiz gab es die ersten frostigen Nächte und so manch ein Naturfreund fragt sich nun, ob die Libellen-Saison 2011 nun endgültig vorbei ist?

Die Antwort lautet: Nein!  An sonnigen Tagen, jeweils um die Mittagszeit, kann man noch die Große Heidelibelle (Sympetrum striolatum) bei der Paarung und Eiablage beobachten. Das Gleiche gilt an geeigneten Biotopen (Teiche mit Weiden oder ähnlichen Gehölzen drum herum) für die Gemeine Weidenjungfer (Lestes viridis). Mit etwas Glück patrouillieren auch noch die Männchen der Herbst-Mosaikjungfer (Aeshna mixta) oder Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea) am oder fernab der Gewässer auf der Suche nach einem Weibchen oder ihr findet gar ein Weibchen bei der Eiablage.

Sehr viel Spaß kann man aber auch dabei haben Winterlibellen aufzuspüren, die sich jetzt langsam aber sicher in ihre Winterquartiere begeben. Noch immer ist nicht ausreichend darüber bekannt, wo die Tiere sich genau verstecken. Ich versuche schon seit Jahren eine gefrostete Winterlibelle zu finden, bisher vergeblich. Für dieses Weibchen auf dem Foto war es noch nicht kalt genug.

Eine ganz besondere Beobachtung machte ein Libellenfreund in Niederösterreich, mit dem Fund eines relativ frisch geschlüpften Männchens Gemeine Becherjungfer (Enallagma cyathigerum). Also, immer schön die Augen offen halten, bisher war doch fast jede Saison am Ende noch für eine Überraschung gut.

Nachtrag: am 6. November wurde mir der Fund einer weiblichen Lestes virens (Kleine Binsenjungfer) aus Bayern gemeldet.

Nachtrag: am 20 November fand mein Fotofreund Claus in NRW noch ein schönes, rot gefärbtes Männchen Sympetrum meridionale – Südliche Heidelibelle

Viel Glück, viel Spaß und liebe Grüße,

euer Andreas Thomas Hein

p.s. ein kleines Dankeschön muss ich noch los werden.

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